Montag, 6. Juni 2016

Bridge in the courtgarden of Bayreuth



Brücke im Hofgarten von Bayreuth




Östlich des Neuen Schlosses liegt der Hofgarten. Bereits 1580 befand sich dort ein Nutzgarten, der später in einen Lustgarten umgewandelt wurde.
1679 wurde die sogenannte Mailbahn angelegt, eine gerade, in Ost-West-Richtung verlaufende Eichenallee. Sie bildete die Symmetrieachse des Gartens und begann auf der Westseite mit einem Prunktor, das aber schon 1744 für den geplanten Bau der reformierten Kirche abgebrochen wurde. Da im Laufe der Jahrhunderte mehrmals Grundstücke nördlich dieser Allee abgetrennt wurden, befindet sich die Mailbahn fast am Nordrand des Parks.
Nach dem Bau des Neuen Schlosses erhielt der Park einen Zierkanal mit zwei kleinen, runden Inseln als neue Hauptachse. Er verläuft von Südosten nach Nordwesten parallel zur Hauptallee. Im östlichen Teil des Hofgartens hat er einen toten Arm in Richtung Südwesten, der bis in die 1970er Jahre hakenförmig endete. Bei seinem Umbau wurde dort eine dritte Insel angelegt. Sein Wasser erhielt er vom Kanalsystem des Tappert und ist nach Auflassung der parallel verlaufenden Zweige mit diesem identisch. Der Kanal ist von zwei schmaleren Alleen flankiert. Zwischen dem Kanal und den Alleen sowie vor dem Italienischen Bau befanden sich Bosketten.
Ab 1789 wurde der Park in einen englischen Garten umgewandelt. Die barocken Gartenelemente, die einer besonders aufwändigen Pflege bedurften, wurden entfernt, die Wege geschlängelt angelegt. 1795 wurde, Königin Luise zu Ehren, am Südrand mit dem „Sonnentempel“ ein kleiner Rundtempel, ein sogenannter Monopteros, errichtet.
Die Statuen im Park entstammen hauptsächlich einer unvollendet gebliebenen Figurengruppe, die den Triumphzug des Neptun darstellen sollte. Sie wurden in den Jahren 1763 und 1764 durch die Bildhauer Johann David Räntz und Lorenz Wilhelm Räntz geschaffen und waren nach dem Tod 1763 des Markgrafen Friedrich lange auf dem Bauhof der Stadt eingelagert. Weitere Teile davon sind im Park von Schloss Fantaisie eingebaut.
Gegenwärtig umfasst der Park rund 13 Hektar. Ein Teil der barocken Gartengestaltung, vor allem um das Schloss, wurde wieder hergestellt.(wikipedia)

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